So textest Du bessere Sätze

Grammatikalische Begriffe in einer Wortwolke So textest Du bessere Sätze.

So textest Du bessere Sätze.

Du kennst die Basics exzellenter Texte: zugeschnitten auf die Zielgruppe, mit überzeugender Headline, übersichtlicher Struktur und animierendem Call-to-Action. Wie gut jeder einzelne Teil dieser Komponenten ist, hängt ab von:

JEDEM EINZELNEN SATZ

Die Herausforderung

Eine enorme Herausforderung für Dich. Aber woher weißt Du eigentlich, ob Du einen guten oder einen schlechten Satz geschrieben hast? Wir zeigen Dir, wie Du bessere Sätze schreibst und so Texte auf die Beine stellst, für die Du Dir vor lauter Stolz am liebsten selbst auf die Schulter klopfen würdest. Und das mit nur 4 einfachen Regeln.

Regel Nr. 1: Jeder Satz soll Lust auf mehr machen

Schreibe jeden Satz so, dass der Leser motiviert wird, den darauffolgenden Satz zu lesen. Nur so bringst Du ihn bis zum Ende Deines Textes – und das ist ja Dein Ziel. Eine gute Headline reicht daher noch lange nicht aus. Diese bringt den User lediglich dazu, Deinen ersten Satz zu lesen. Der Satz muss dann wieder so gut sein, dass er auch Deinen zweiten liest. Im Umkehrschluss heißt das: Dein gesamter Text sollte keinen unwichtigen Satz enthalten.

Sind wir ehrlich: Du wirst nicht in der Lage sein, jeden Satz Deiner Texte attraktiv zu gestalten. Wenn Du Dir das aber für jeden einzelnen Satz vornimmst, wirst Du die Qualität Deines Contents deutlich erhöhen.

Einmal einen Fehler entdeckt, findest Du in den umliegenden Sätze oft viele weitere
Ein Rotstift liegt auf einem Text

Regel Nr. 2: Ein Satz steht nie allein

Auch wenn Du Dir jeden einzelnen Satz in Deinem Text anschaust, um diesen zu verbessern: Schau Dir gleichzeitig immer auch den davor und danach stehenden Satz an. Überprüfe, ob Du ein Wort doppelt verwendet hast. Zwar ist eine Doppelung manchmal sinnvoll, um inhaltlich einen Punkt zu betonen. Oftmals gehört das Wort jedoch zu Deinem Standard-Repertoire, so dass Du es gelegentlich zu häufig verwendest. Bring also Abwechslung in jeden Satz. Auf diese Weise behältst Du die Aufmerksamkeit Deiner Leser.

Darüber hinaus kann es sein, dass Du Deinen Punkt bereits mit dem vorherigen Satz überzeugend erklärt hast. Der nachfolgende Satz könnte daher überflüssig sein. Auch inhaltliche Doppelungen können den Leser langweilen, so dass er das Interesse verliert.

Mit der Überprüfung des vorherigen und des folgenden Satzes trittst Du einen Domino-Effekt los: Indem Du jeden einzelnen Satz in seiner Umgebung analysierst, fallen Dir immer neue Schwächen in Deinem Text auf, die Du ausbessern kannst.

Regel Nr. 3: Ein guter Satz bringt es auf den Punkt

Damit Du bessere Sätze textest, musst Du lernen, Dein eigenes Werk mit einem kritischen Auge zu betrachten. Nicht so kritisch, dass Du an Dir selbst zweifelst, aber so kritisch, dass Dir Deine Schwächen auffallen. Besonderes Augenmerk solltest Du dabei auf die Klarheit Deiner Sätze legen. Erste Entwürfe von Texten sind voll von überflüssigen Wörtern, Phrasen und Sätzen, auf die Du verzichten kannst. Willst Du auf den Punkt schreiben, lösche Wörter wie:

  • sozusagen,
  • nun,
  • durchaus,
  • mitunter,
  • nämlich,
  • irgendwie,
  • etwas,
  • wirklich,
  • quasi,
  • immerhin,
  • eigentlich und
  • ziemlich.

Diese Wörter sind nur erlaubt, wenn sie einen inhaltlichen oder stilistischen Zweck bedienen.

Darüber hinaus machen folgende 6 Regeln Deinen Text inhaltlich klarer und für den Leser besser verständlich und erlebbar:

  1. Schreibe aktive statt passive Sätze.
  2. Verwende kurze Wörter.
  3. Verwende alle Satzzeichen (Punkt, Komma, Doppelpunkt, Semikolon, Bindestrich etc.).
  4. Schreibe kurze Sätze (max. 20 Wörter).
  5. Achte auf einen einfachen Satzbau.
  6. Übertreibe es nicht mit Adjektiven. 
Schlage Wörter im Duden oder bei Google nach
Das Wort dictionary in einem Wörterbuch

Regel Nr. 4: Google ist Dein bester Freund

Nicht immer ist man sich der genauen Bedeutung eines Begriffs bewusst. Wenn Du Dir also nicht zu 100 Prozent über die Semantik eines Wortes sicher bist, überprüfe das Wort online. Steuere dafür den Duden oder Synonym-Finder wie Woxikon an. Selbst als professioneller Texter mit zig Jahren Erfahrung sollte es für Dich alltäglich sein, Wörter im Netz nachzugucken. Oftmals findest Du dabei einen passenderen Begriff als den, den Du im Kopf hattest. Auf diese Weise sind Deine Texte inhaltlich und sprachlich zu 100 Prozent korrekt.

Dieses „Sichergehen“ gilt auch für Eigennamen. Guck die Schreibweise von Produkten, Menschen und Unternehmen nach, um Fehler im Wort zu vermeiden. Denn: Einfache Schreibfehler schmälern die Qualität und lenken den Leser vom eigentlichen Content ab – und sie lassen Dich wie einen Amateur aussehen.

Noch einfacher: Lass es den Profi machen

Um eben nicht wie ein Amateur zu wirken, brauchst Du professionellen Content. Und wer ist dafür besser geeignet, als der Profi? Bei contify wird jeder Text nach dem Sechs-Augen-Prinzip überprüft. Für den Austausch zwischen Dir und den Textern ist Dein persönlicher Projektmanager verantwortlich. Die Recherche wird gründlich betrieben und am Ende steht Content, der nicht nur Google, sondern auch dem Leser gefällt.

Es kann alles so einfach sein: kontakt(at)contify.de

Matthias P. Frank verfügt dank seines Studiums der englischen und deutschen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften über extensive Erfahrung mit Text und Translation gleichermaßen. Seit 2015 unterstützt er das contify-Team als Junior Key Account Manager in beiden Sprachen. Neben dem Projektmanagement textet er auch regelmäßig selbst und verleiht sogar reinen SEO-Texten noch einen gewissen literarischen Touch.
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