7 Zutaten, die User Newsletter lesen lassen

Grafik vieler gelber Briefumschläge, über eine Weltkarte fliegen. 7 Zutaten, die User Deinen Newsletter wirklich lesen lassen.

7 Zutaten, die User Deinen Newsletter wirklich lesen lassen.

Keine umständliche Suche auf Google, kein Wühlen durch Social-Media-Posts: Newsletter liefern Usern Updates zu ihrem Lieblingsthema auf dem Silbertablett. Zuverlässig und regelmäßig landen die Mails in ihrem digitalen Postfach, sodass sie mit einem Klick das lesen können, was sie wirklich interessiert. Für Dich als Newsletter-Versender heißt das: Du erreichst unmittelbar die Aufmerksamkeit der Nutzer und kannst ihnen das vermitteln, was Dir wichtig ist. Das ist zumindest die Theorie. Denn: In der Praxis kämpfst Du in der Inbox Deiner Leser mit zig anderen Newslettern, die alle eins wollen: ihre kostbare Lesezeit. Damit Du Dich hier durchsetzt, zeigen wir Dir heute, wie Du einen Newsletter schreibst, den User wirklich lesen wollen.

1. Außergewöhnlicher User-Mehrwert

Bevor Du auf Themensuche gehst, mach Dir klar, was Deine User wirklich interessiert. Frage Dich dazu,

  • mit welchen Problemen sie kämpfen,
  • welche Lösungen sie interessieren und
  • welche Ideen sie noch nicht gelesen haben könnten.

Hast Du eine Handvoll guter Ansätze ausgemacht, bestimme daraus den Mehrwert für die Nutzer. Achte darauf, dass Du dabei nicht den gleichen Mehrwert wie Deine Konkurrenten herausarbeitest. Denn: Jedes viel diskutierte Thema ist ganz sicher auch in der Headline Deiner Wettbewerber. Es kann sich daher lohnen, auf Nischenthemen zu setzen. Diese sprechen zwar vielleicht nicht alle Leser Deiner Mailingliste an, sie liefern jedoch einen Mehrwert, den andere nicht haben. Probiere Dich dafür an ausgewöhnlicheren Tipps, die Deinen Newsletter auf Anhieb von den anderen unterscheidet.

2. Sorgfältig ausgesuchtes Thema

Hast Du mehrere (Nischen-)Themen herausgesucht, stehst Du vor einer schweren Aufgabe: Du musst Dich für ein oder zwei Themen entscheiden. Das macht Dir auf der einen Seite viel Arbeit, da Du dutzende Ideen mühselig kuratieren musst. Auf der anderen Seite zeigt es Deinen Lesern, dass Du für sie das Wichtigste von allem herausgesucht hast.

Betrachte das aus der Perspektive Deiner Leser: Erhältst Du einen Newsletter mit 5 Themen, die Du bereits in zig anderen Mails gelesen hast, landet dieser schnell im digitalen Papierkorb. Bekommst Du jedoch einen Newsletter, der lediglich ein einziges, relevantes Nischenthema aufgreift, das Du so noch nicht gesehen hast, sind Aufmerksamkeit und Verweildauer gesichert.

Unpersönlich war gestern: Verleihe Deinem Newsletter Persönlichkeit!
Ein Frauenkopf in Bewegung und damit sehr verschwommen fotografiert.

3. Persönlichkeit

Auch wenn Du keinen Deiner Leser persönlich kennst – zeige ihnen, wer Du bist. Bringe Deine Persönlichkeit hervor, um ihnen das Gefühl zu geben, Dich zu kennen. Insbesondere im B2B-Bereich findet sich derart viel unpersönlicher Corporate Speak, dass Newsletter-Empfänger bereits nach 3 Wörtern auf „Löschen“ klicken – wenn sie die Mail überhaupt öffnen.

Hier kannst Du daher richtig punkten: Schaffst Du es, Dich gleichzeitig als kompetent und authentisch darzustellen, hast Du eine gute Open Rate sicher. Welcher Grad an Persönlichkeit dabei angemessen ist, musst Du für Dich selbst herausfinden. Sei hier jedoch lieber etwas mutiger als Du es für richtig hältst. Nur so schreibst Du außergewöhnliche Mails, die Deinen Lesern Einblicke geben, die sie so von Deiner Konkurrenz nicht kennen. Selbst wenn Du von einigen Usern kritische Blicke für Deinen Ton ernten solltest, ihre Aufmerksamkeit hast Du dennoch sicher. Überzeugst Du sie dann noch mit einem hohen Mehrwert, lassen sie Dich gern in ihrer Mailingliste.

4. Individualität

Jeder Deiner Empfänger hat andere Interessen und Ziele. Das sollte sich auch in Deinen Mails äußern. Diese sollten daher jeden Leser mit den Informationen versorgen, die er für wichtig hält. Es kann daher sein, dass Du für Deine Empfänger verschiedene Newsletter schreiben musst.

Damit Du weißt, wen was interessiert, solltest Du Dir die Interessen, die Surfhistorie und bisherige Open Rates Deiner Mails zu jedem Kunden anschauen. Das lässt Dich schnell entscheiden, welcher User was in seiner Inbox sehen will. In der Regel kannst Du Deine Leser dabei in 2-3 Zielgruppen einteilen, sodass Du entsprechend 2-3 Varianten Deines Newsletters erstellen musst. Ein Zusatzaufwand, der sich in den Open Rates zeigen wird.

Exklusiv und nur für zahlende Kunden: Verkaufe Deinen Newsletter nicht unter Wert!
Ausschnitt des Brustbereichs eines anzugtragenden Mannes, der sich die Krawatte richtet.

5. Exklusivität

Das richtige Thema, ein hoher Mehrwert und Persönlichkeit sind exzellente Zutaten, um User mit Deinem Newsletter zu beeindrucken. Damit sie erkennen, wie viel Arbeit und wie viel Wert in Deinen Mails steckt, kannst Du Dir überlegen, ob Du Deine Newsletter kostenpflichtig machst. Das erweckt den Eindruck, dass Nutzer mit jeder Mail etwas Besonderes und Exklusives erhalten.

Insbesondere in der B2B-Welt sind Kunden oftmals bereit, für einen guten Service zu bezahlen. Verkaufe Dich daher mit Deinen Newslettern nicht unter Wert und zeige ihnen, dass Deine Einblicke ein paar Euro wert sind.

Die grundlegende Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Du in Deinen Mails das ablieferst, was Du versprichst: Einblicke in die Lieblingsthemen Deiner User, die so keiner bietet. Hältst Du Dich jedoch an die vorher genannten Tipps, gelingt Dir das mit Leichtigkeit.

6. Echte Kommunikation

Keine Keywords, kein SEO, kein Clickbait: Beim Schreiben von Newslettern trägst Du keine Fesseln von Google oder Facebook. Du kannst Dich daher sprachlich voll austoben und den Ton anschlagen, der am besten zu Dir passt. Nutze diese Freiheit und schreibe allein für Dich und Deine Leser. Das ermöglicht Dir eine ehrliche Kommunikation mit potenziellen Kunden – und damit eine hohe Open Rate.

7. Überraschung

Nach Deinen ersten guten Newslettern liegen Dir die Leser zu Füßen? Glückwunsch, Du hast unsere Tipps in der Praxis umgesetzt! Damit das so bleibt, musst Du User immer wieder aufs Neue überraschen. Denn: Sie verlieren das Interesse an Dir und Deinen Mails, sobald Du sie nicht mehr beeindrucken kannst.

Lass Dir daher immer wieder Ausgefallenes und Neues einfallen, mit dem Deine Leser nicht gerechnet haben. Entscheidend sind hierbei vor allem die Wahl des richtigen Nischenthemas und eine durchdachte Kommunikation des Mehrwertes. Beweist Du dabei ein geschicktes Händchen und ausreichend Fleiß, kannst Du Dir sicher sein, dass Leser Deinen Newsletter immer wieder öffnen und lesen werden.

Matthias P. Frank verfügt dank seines Studiums der englischen und deutschen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften über extensive Erfahrung mit Text und Translation gleichermaßen. Seit 2015 unterstützt er das contify-Team als Junior Key Account Manager in beiden Sprachen. Neben dem Projektmanagement textet er auch regelmäßig selbst und verleiht sogar reinen SEO-Texten noch einen gewissen literarischen Touch.
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