5 unverzichtbare Zutaten für hochwertigen Content

Jemand markiert Textstellen auf einem Schreibtisch mit Smartphone, Monitor und Stiften 5 unverzichtbare Zutaten für hochwertigen Content
5 unverzichtbare Zutaten für hochwertigen Content

Du hast jede Menge Ideen. Ein umfangreiches Wissen und so viel zu sagen. Deine Herausforderung: Du weißt nicht so richtig, wie Du all das in Deine Texte bringen kannst. Wie Du aus Deiner Inspiration Inhalte erstellst, die User lesen, lieben und teilen. Hochwertiger Content ist mehr als eine einfache Aufbereitung von Wissen. Hochwertiger Content ist eine Symbiose aus den richtigen Zutaten – perfekt serviert. Wir zeigen Dir, mit welchen 5 unverzichtbaren Zutaten Du Inhalte erstellst, die User ansprechen und Deine Marke ins rechte Licht rücken.

Wälze Bücher und sorge für Fakten.
Ein gefülltes Bücherregal

Zutat #1: Richtigkeit und Genauigkeit

Exzellenter Content ist ausführlich recherchiert und auf den Punkt korrekt. In anderen Worten: Du brauchst Fakten, Fakten, Fakten. Bevor Du Dich also an Deine Argumentation setzt, wälze Webseiten, Blogs, Foren und Bücher und trage die wichtigsten Standpunkte und Informationen zusammen.

Hast Du das geschafft, überprüfe alle von Dir gesammelten Infos anhand weiterer Quellen. Bestätigen diese Deine bisherigen Erkenntnisse? Haben sie diese vielleicht einfach nur abgeschrieben? Oder merkst Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist? Ein reflektierter Umgang mit den Dir vorliegenden Infos stellt sicher, dass Du Content kreierst, der richtig und genau ist.

Schwammige Aussagen gehören daher genauso wenig in Deine Beiträge wie Sätze, die Du nicht überprüft hast. In der Regel kostet Dich eine ausführliche Recherche genauso lange wie das Schreiben des Artikels selbst. Nimm Dir also ausreichend Zeit und stelle alle wichtigen Informationen zusammen, überprüfe und ordne sie und beginne erst dann mit dem Schreiben.

Beantworte mit Deinem Content Fragen, die User sich schon immer gestellt haben.
Eine Lupe zeigt die Phrase „Frequently asked Questions“

Zutat #2: Relevanz und Mehrwert

Wenn Du Dich auf Themensuche begibst, behalte stets die Frage im Hinterkopf:

Was bringt das Deinen Lesern?

Dein ausgesuchtes Thema sollte eine möglichst hohe Relevanz für Deine User haben und ihre Interessen im besten Fall zu 100 Prozent treffen. Damit Dir das gelingt, solltest Du vor allem in Deinen Texten einen Mehrwert für sie schaffen. Oftmals sollte Dein Thema darüber hinaus auch aktuell sein, damit es für die Leser relevant ist.

Kenn Deine Zielgruppe!

Um das zu erreichen, solltest Du zunächst einmal Deine Zielgruppe wie Deine besten Freunde kennen. Nur wenn Du um ihre Wünsche und Erwartungen weißt, kannst Du ihnen Deine Content Ideen und Lösungen für ihre Bedürfnisse präsentieren. Dabei gilt: Je besser Du sie kennst, desto besser passen Deine Texte zu ihnen. Und anders herum: Kennst Du Deine Zielgruppe nicht richtig, kämpfst Du mit Streuverlust und fehlender Reichweite.

Frag Deine Zielgruppe!

Du weißt, wer Dein Traffic und Deine Klicks sind? Dann finde jetzt heraus, womit sich Deine Zielgruppe derzeit beschäftigt und wofür sie Lösungen sucht. Das funktioniert am besten, wenn Du sie direkt fragst. Das geht z. B. über

  • Umfragen auf Deiner Webseite,
  • Umfragen in sozialen Netzwerken,
  • Umfragen in Deinem Newsletter,
  • eine Auswertung der Erfahrungen des Sales Teams oder des Customer Services.

Das gibt Dir nicht nur wichtige Einblicke in die Bedürfnisse Deiner User, sondern sorgt während der Umfrage auch noch für Traffic auf Deinen Seiten.

Guck bei der Konkurrenz!

Hast Du erste Ideen gesammelt, nimm eine kurze Recherche im Netz vor, um Dir ein Bild zu machen, was bisherige Artikel gut machen und was Du besser machen kannst. Mit diesem Wissen kannst Du dann Content erstellen, der relevanter, aktueller und nützlicher ist als der, den User derzeit im Web finden.

Ist Dein Thema bereits zigfach bei Google vertreten, die Nachfrage der User aber noch immer sehr hoch, erstelle Content, der eine Frage anders beantwortet als der Großteil Deiner Konkurrenz. Vermische dafür z. B. Content-Arten wie Text, Bild, Video, Memes und Podcasts, um Dich von den anderen abzuheben. Auf diese Weise schaffst Du selbst bei Themen, die bereits zur Genüge mit Mehrwert aufbereitet wurden, einen Ansatz, der User neugierig macht.

Zutat #3: Autorität und Kompetenz

Wenn Du bereits länger im Geschäft bist, hast Du ein Wissen, das viele andere Player am Markt überragt. Bring dieses Wissen nicht nur in Deine Artikel, sondern präsentiere Dich dabei auch als Autorität und Experte. Je überzeugender Du Deine Kompetenz in den Mittelpunkt stellst, desto mehr User halten sich an Deine Beiträge – und liken und teilen diese dann über Social Media.

Nutze Expertenwissen

Damit Dir das gelingt, musst Du Dich vor jedem Artikel fragen, wie qualifiziert Du bist, einen Mehrwert zu diesem Thema beisteuern zu können. Fühlst Du Dich nicht sicher genug, sei Dir nicht zu schade, Experten um Rat zu fragen. Mit ihnen zusammen kannst Du dann Content auf die Beine stellen, der kompetent und überzeugend ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du die Experten lediglich als Quelle nutzt, um dann mit dem neu gewonnenen Wissen Deinen Artikel zu schreiben, oder ob Du die Experten als Gastblogger oder -redner präsentierst. Ein Interview mit einem Fachmann kann Dein Ansehen bei Usern sogar steigern. Es zeigt ihnen, dass Du gut vernetzt bist und Experten dazu bringst, für Dich zu sprechen.  

Bleib klar und deutlich!

Auch wenn Du selbst ein umfassendes Expertenwissen hast, bring dies so zu Papier, dass jeder User Dir ohne Probleme folgen kann. Du solltest bei Deinen Texten also weder mit Fachwörtern um Dich werfen noch möglichst lange oder komplizierte Sätze texten. Hochwertiger Content ist tiefgehend, aber einfach zu lesen und zu verstehen.

Das heißt jedoch nicht unbedingt, dass Deine Texte kurz sein müssen. Sie sollten genau so ausführlich sein, dass Du alle relevanten Punkte nennst, überzeugend argumentieren kannst und Leser den von Dir intendierten Mehrwert mitnehmen.

Zutat #4: Struktur

Struktur gibt Deinem Artikel die Form, die User auf Deiner Seite hält. Am besten baust Du dafür in Deinen Beiträgen folgende Grundstruktur auf:

  • Sag Deinen Lesern in der Headline und Einleitung, worüber Du sprechen willst.
  • Präsentiere ihnen Deinen Ansatz und Deine Lösungen für ihre Bedürfnisse und Probleme.
  • Sag ihnen im Fazit, was Du ihnen gesagt hast und was sie daraus mitnehmen sollen.
  • Gib ihnen eine klare Handlungsaufforderung, indem Du ihnen sagst, was sie als nächstes tun sollen.

Neben einer klaren Form solltest Du innerhalb des Textes Usern immer wieder zeigen, was wichtig und entscheidend ist. Auf diese Weise können auch Leser, die Deine Texte nur überfliegen, in ihren Grundzügen verstehen – und damit erkennen, dass Du hochwertigen Content produziert hast. Das schaffst Du z. B. durch

  • Bullet Points
  • Nummerierte Aufzählungen
  • Zwischenüberschriften
  • Fettungen

Auch Quotes sind ein beliebtes Stilmittel, um einen optischen Anker zu setzen. So können Deine User auch über den Text fliegen (das berühmte Scanning und Skimming) und erkennen sofort eine Struktur, die ihnen einen Mehrwert verspricht.

Mach Deine Text auf PC; Smartphone und Tablet zugänglich.
Ein Laptop, ein Tablet, ein Notizbuch und ein Smartphone übereinander gestapelt

Zutat #5: Zugänglichkeit

War es vor 10 Jahren lediglich entscheidend, dass Du regelmäßig Content ins Web gebracht hast, musst Du diesen heute vorher für verschiedene Gerätetypen optimieren. Sorge also dafür, dass Dein fertiger Beitrag sowohl am PC als auch am Smartphone und Tablet zugänglich ist. Das heißt in der Praxis, dass

  • mobile-friendly oder responsive
  • schnell
  • einfach handzuhaben ist

Kurz gesagt: Egal, wie Leser auf Deinen Content zugreifen, es sollte ihnen Spaß machen. Was Du beim Texten für Mobile beachten solltest, haben wir Dir in unserem Beitrag „6 Fehler, die Du beim Texten für Mobile vermeiden solltest“ gezeigt.

Matthias P. Frank verfügt dank seines Studiums der englischen und deutschen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften über extensive Erfahrung mit Text und Translation gleichermaßen. Seit 2015 unterstützt er das Contify-Team als Junior Key Account Manager in beiden Sprachen. Neben dem Projektmanagement textet er auch regelmäßig selbst und verleiht sogar reinen SEO-Texten noch einen gewissen literarischen Touch.
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